Goethe-Gesellschaft im
LETTL-Museum

Wolfgang Lettl, Die italienische Reise des Adam Goethe (1982)

Berichte über Griechenlandreisen nach Goethe

Ein Vortrag von: Prof. Dr. Rolf Schmidt mit Elke Seifert

Goethe hat das literarische Erbe Griechenlands und die Kunstwerke des Landes schon früh rezipiert. Vor der Gründung des griechischen Staates bezog man Kenntnisse über das Land zumeist aus Italien, denn Reisen in das von den Osmanen beherrschte Land waren selten und gefährlich. Sie erbrachten nur fragmentarische Nachrichten, welche Goethe kannte. Im Nationalstaat waren dann Reisen möglich, blieben aber bis nach 1900 mühsam und aufwendig. Der Vortrag stellt folgende Werke vor: „Griechische Reiseskizzen“ (1852) von Hermann Hettner, die „Griechische Reise“ des Rechtsphilosophen Johann Jakob Bachofen (1851; 1927), „Griechenland. Fahrten zu den alten Göttern“ (1938) von Franz Spunda und „Ölberge, Weinberge“ (1953) von Erhart Kästner. Martin Heidegger berichtete von zwei Griechenlandreisen und korrespondierte mit Kästner. Außer diesen Werken präsentiere ich weitere Bücher aus meinem Besitz.

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