Brecht trifft Lettl
Sonderausstellung im LETTL-Museum
–
Zwei Leben. Eine Stadt. Ein Datum.
Brecht fragte nicht: Ist es schön? – sondern: Hat es einen Sinn?
Lettl suchte das Schöne – denn dann findet sich der Sinn von selbst.
Die unsichtbare Achse des 10. Februars:
An diesem Tag kreuzen sich die Wege zweier großer Augsburger:
1898 wird Bert Brecht in Augsburg geboren.
2008 stirbt Wolfgang Lettl in seiner Vaterstadt.
Zwei Suchende:
Während Brecht schon in jungen Jahren Augsburg verlässt, um die Welt zu gehen und sie mit scharfen Worten zu sezieren, bleibt Lettl seiner Heimat ein Leben lang treu.
Lettl stellt in seinen Bildern die Wirklichkeit in Frage, schafft neue Realitäten hinter den Dingen. Traum und Phantasie werden dabei nicht entzaubert, sondern im Gegenteil in den Rang erfahrbarer, unerhörter neuer Wirklichkeiten erhoben.
Das Experiment:
Die Sonderausstellung bringt diese beiden unterschiedlichen Charaktere zusammen.
Erleben Sie 22 feinsinnige Text–Bild-Kombinationen, in denen Brechts Gedanken auf Lettls surreale Welten treffen – ein nachdenklicher und überraschender Dialog zweier großer Söhne Augsburgs.
* Bundesarchiv, Bild 183-W0409-300 / Kolbe, Jörg / CC BY-SA 3.0 DE